Wesentliches in Kürze. Info-Sammlung für den Alltag.

  • 6118 Franken Bruttolohn
    Dieser Medianlohn gilt für 2012 und wurde 2014 vom Bundesamt für Statistik zusammengestellt. Die eine Hälfte der Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft verdiente also pro Monat weniger als 6118 Franken, die andere Hälfte mehr. 10 Prozent verdienten weniger als 3886 Fr., die 'Top-10%' mehr als 11512 Franken pro Monat. Medianlöhne (2012) in verschiedenen Wirtschaftszweigen:
    • Finanz: 9'823
    • Pharma: 9775
    • Verwaltung/Beratung Unternehmen: 9032
    • Tabakverarbeitung: 8939
    • Forschung & Entwicklung: 8905
    • Gesundheit: 6186
    • Bau: 6024
    • Metallberarbeitun 5766
    • Detailhandel: 4691
    • Hestellung Lederwaren: 4442
    • Gastronomie: 4272
    • Beherbung: 4230
    [Bundesamt für Statistik, 28.4.2014]
  • Minimallohn: Gesamtarbeitsverträge Schweiz
    Der Mindestlohnrechner der Gewerkschaft unia errechnet den 'Basislohn' und informiert über Zuschläge bei Überzeit (Überstunden, Nachtarbeit, Schicht), Spesenentschädigung, Ferienanspruch, bezahlte (arbeitsfreie / Feier)-Tage, Regelung Lohnerhöhung, Kinderzulage, Regelung (Früh)-Pensionierung von allen Berufen, die in den 270 Gesamtarbeitsverträgen berücksichtigt sind.
  • Gehaltsverhandlung
    Warum es für das Betriebsklima schlecht sein kann, sein Gehalt zu veröffentlichen und weshalb beim Lohngespräch das (angeblich) höhere Gehalt des Kollegen kein Argument sein darf. [sueddeutsche.de, 9.1.2008]
  • Lohndiskriminierung
    Die Schweizer Bundesverfassung verlangt, dass für gleich und gleichwertige Arbeit der gleiche Lohn fürt mann und Frau bezahlt werden muss. Informationen des eidg. Büro für Gleichstellung zum Vorgehen, wenn Lohndiskriminierung vorliegen könnte.
  • Mehr Lohn, höheres Gehalt: Strategie bei Verhandlung
    Strategie für Lohnverhandlung: Richtiger Zeitpunkt wählen (Veränderungen stehen an, neue Aufgabe wird übernommen), Fehler beim Lohngespräch vermeiden (Arbeitgeber erpressen), die besten Argumente vorbringen (die eigene erzielte Leistung, Erfolge und die positiven Auswirkungen auf die Firma hervorheben), sich von Einwänden nicht ablenken lassen.
  • Studie Salärvergleich Löhne Lehrberuf - Privatwirtschaft (Schweiz)
    Lohnvergleich zwischen Lehrer und Funktionen mit ähnlichem Anforderungsprofil in der Privatwirtschaft und gleicher Sollstundenzahl pro Jahr (ca. 1950 Stunden). Schon beim Antritt der Stelle liegt der Lehrerlohn im untersten Viertel. Die Lohnschere öffnet sich bei zunehmendem Dienstalter zuerst zu Ungunsten des Lehrers und schliesst sich erst nach 25 Dienstjahren wieder – ohne aber die mittlerweile angehäufte Lohndifferenz wettmachen zu können. Weiteres Fazit der Studie: Das Lohnniveau reflektiert nicht den Umfang von Anforderung Verantwortung, die an eine Lehrperson gestellt werden. Zudem kann die Lohnentwicklung in keiner Weise mit derjenigen im Markt mithalten. Und: In der Privatwirtschaft übliche 'Fringe Benefits' (Transportvergünstigung, Reka-Checks, ..) sind als zusätzlicher Lohnbestandteil bei Lehrern unbekannt. [PriceWaterhouseCoopers, 6/2010]
  • Was die Schweiz verdient
    Der erstmals von der Stellenvermittlungsagentur jobs.ch erhobene 'Lohnbarometer' gibt einen Einblick in das Lohnwesen der Schweiz. So scheint sich eine Lehre lohnmässig auszuzahlen. Wer eine Berufsausbildung mit anschliessender Weiterbildung vorweisen kann, verdient 99'640 Franken im Durchschnitt. Etwa 10'000 Franken mehr als ein Uni- resp. Fachschulabgänger ohne Weiterbildung.
    In der IT verdienen Frauen 1 Prozent mehr als Männer, bei den Banken und Versicherungen um die 25% weniger. Absolut gesehen zahlt der Finanz- /Versicherungssektor (~ 113'000.-) und die Pharma und am meisten. Das Gastgewerbe (~ 74'000.-) am wenigsten.
    Die Löhne in der Schweiz sind auch regional verschieden: Zürich steht mit ~ 100'000 an der Spitze, gefolgt von Genf (~ 95'000) und Winterthur/Schaffhausen (~ 95'000). Oberwallis liegt am Schluss (~ 78'000 Fr.). Der Durchschnittslohn in der deutschen Schweiz liegt bei ca. 91'000 Franken, 4- 5'000 Franken höher als in der Westschweiz oder im Tessin. [jobs.ch, 30.1.2013]
  • Arbeit im Stundenlohn (Schweiz): Das sind meine Rechte
    Die Rechte in Bezug auf Arbeitszeiten, Ferien / Feriertage, Krankheit, Unfall, Anspruch Mutterschaftsurlaub, Invalidität, Pensionierung, (die ordentlichen Fristen einer) Kündigung, plötzlich grosse Schwankungen der Arbeitszeit und Arbeitslosigkeit
  • Das Lohngespräch
    Obwohl der Chef mehr Erfahrung in Gehaltsverhandlung hat und 'Nein' sagen kann, kann mit einer seriösen Vorbereitung / Selbstanalyse und mit der Wahl des 'richtigen' Zeitpunktes für ein sachliches Lohngespräch, die eigene Verhandlungsposition gestärkt und damit die Erfolgchancen erhöht werden.
  • Durchschnittslohn in der Schweiz 2008: 5823 Franken
    Die 2008 durchgeführte Lohnerhebung zeigt, dass der monatliche Verdienst in der Schweiz, der sogenannte 'Bruttomedianlohn', stark von der Branche abhängt. Top-Durchschnittssaläre findet man bei den Banken (9127 Franken), Verwaltung (8327 Fr.), bei Forschung und Entwicklung (8061 Fr.) und bei der Chemischen Industrie (7774 Fr.). Versicherungen zahlen im Schnitt 7768 Fr., im Gastgewerbe und Gartenbau werden Löhne von 4000 Fr. resp. 4286 Fr, bezahlt.
    Grosse Unterschiede bei den Kaderlöhnen. Ausländische Arbeitnehmer in Jobs mit hohem Anforderung werden (sehr) gut bezahlt. Die Region Zürich zahlt die höchsten Löhne.
    Ausführliche Lohntabelle zeigt Bruttolohn aufgeteilt nach Sektoren/Branchen, Anforderungsniveau, Unterschiede im Gehalt zwischen Frauen und Männer, Ausbildung (Uniabschluss zahlt 1,8 mal mehr als Berufsabschluss), Unterschiede je nach Region (Zürich, Bern, Basel, Zug, Genf, Tessin), Dienstjahre, Netto- Bruttolohn, Voll- und Teilzeitbeschäftigung, Bonus nach Wirtschaftsbranchen [Bundesamt für Statistik, 17.11.2009]
  • Einstiegsgehälter 2010
    Im Durchschnitt können Hochschulabsolventen einen Lohn von 91'000 CHF erwarten. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise schlagen aber auch auf die Jobangebote durch: Weniger Stellenangebote zu tieferen Löhnen. Die Gehaltstabelle kann einen Orientierungspunkt bei Lohnverhandlungen bieten.
  • Im Durchschnitt 5979 Franken Lohn in der Schweiz
    2010 verdiente die eine Hälfte der Arbeitnehmer in der Schweiz weniger und die andere Hälfte mehr als (der Bruttomedianlohn) von 5979 Franken. Die höchsten Löhne zahlen die Branchen Forschung & Entwicklung, gefolgt von Telekommunikation, Verwaltung, Pharma und Bankwesen. Teilweise stark unter dem Schnitt: Textil & Bekleidungsindustrie, Detailhandel, Gastgewerbe, abgeschlagen gar 'persönliche Dienstleistungen'. Ein Drittel aller Arbeitnehmenden erhält einen Bonus. Dies Angaben der Lohnstrukturerhebung 2010 Schweiz (Monatlicher Bruttolohn nach Branche, Anforderungsprofil, Ausbildung, Geschlecht, Region. [Bundesamt für Statistik (Schweiz), 28.11.2011]
  • Killerthemen
    Themen, welche bei einem Lohngespräch kontraproduktiv wirken (können).
  • Lohn: Der Bonus in der Schweiz (Umfrage)
    In der Auswertung des Lohnniveaus in der Schweiz durch das Magazin 'Bilanz' zeigt sich, dass ein Viertel aller Teilnehmenden einen Bonus bezog, teilweise einen stattlichen Bonus. Und : Welche Branchen zahlen welche Boni? [bilanz.ch, 27.7.2007]
  • Lohn: Was ist zu beachten?
    Fragen und Antworten zum Lohn relevanten Themen wie die Höhe des Gehaltes, Änderung des Salärs, Teuerungsausgleich, Lohngerechtigkeit. Zahlungstermine, Sondervergütung (Gratifikation, Bonus, ..), Mitarbeiteraktien und Spesen.
  • Lohngleichheit?!
    Lohndiskriminierung. Was getan werden kann, falls Mann für die gleiche Arbeit mehr als Frau verdient. - Rechte der Frau, Lohnrechner. Fallbeispiele und Möglichkeiten, wie solche Lohnungleichheiten aufgedeckt werden können. Beratungsmöglichkeiten.
  • Lohngleichheitsdialog
    Schweizweite und vom Bund getragene Inititative, die Firmen dafür zu gewinnen versucht, deren Löhne auf allfällige Lohndiskriminierung zwischen Männern und Frauen freiwillig zu überprüfen und gegebenfalls Anpassungen vorzunehmen.

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letztmals aktualisiert am 3.06.2014